27.11.2025 - 10.1 Aktion zum "Internationalen Tag gegen Gewalt ge...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 10.1
- Datum:
- Do., 27.11.2025
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 17:03
- Anlass:
- Sitzung
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Der Vorsitzende berichtet vom Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen, welcher am 25. November stattgefunden habe. Es habe an diesem Tag eine Pressekonferenz im Ratssaal gegeben. Auch Frau Christine Maurer sei als Vorsitzende des Arbeitskreises gegen Gewalt gegen Frauen anwesend gewesen. Frau Michalsky, welche das Projekt innerhalb der Verwaltung federführend leite, stelle dieses nun vor.
Frau Michalsky trägt vor, man habe einen der alten Stühle aus dem Ratssaal mit rotem Stoff neu bezogen, auf welchem das Wappen von Homburg sowie die Inschrift „Kein Platz für Gewalt“ in mehreren Sprachen eingestickt sei. Durch die Stickerei in mehreren Sprachen wolle man verdeutlichen, dass es sich um ein weltweites Problem handele. Der Hintergrund der Aktion sei die Partnerstadt Albano Laziale. Dort sei dieser rote Stuhl mit roten Schuhen permanent im Palazzo Savelli ausgestellt. Man empfinde dies als eine tolle Idee und greife diese auf. Der rote Stuhl solle in Homburg permanent im großen Sitzungssaal stehen. Dieser dürfe gerne genutzt werden, man dürfe Platz nehmen und dadurch signalisieren, dass man hinter dem Projekt stehe. Der rote Stuhl sei nicht nur ein Ausstellungsstück, sondern ein Gebrauchsgegenstand. Es gelte das Prinzip der Freiwilligkeit. Es sei jedoch eine schöne Geste, wenn der rote Stuhl fraktionsübergreifend von allen Mitgliedern des Stadtrates genutzt werde. Außerdem gebe es einen zweiten roten Stuhl, welcher durch Herrn Sterl von Sterldesign gesponsert wurde. Dieser Stuhl gehe sozusagen auf Tournee, vorgestern sei er im Saalbau bei der HomBuch ausgestellt gewesen, heute stehe er hier vor dem Ratssaal. Dieser Stuhl könne von jedem ausgeliehen werden. Man würde das Thema aus der Tabuzone nehmen wollen und den Aktionsradius vergrößern wollen. Es solle bei allen Bürgern und Bürgerinnen eine Bewusstseinsänderung, nicht wegzuschauen, herbeigeführt werden. Man habe die Inschrift bewusst nicht „gegen Gewalt gegen Frauen“ genannt, lediglich die roten Schuhe deuten darauf hin, dass es am 25. November um dieses Thema gegangen sei. Das Thema betreffe alle Menschen und alle Bevölkerungsschichten.
Anlagen
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(wie Dokument)
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