Beschlussvorlage - 2025/0802/24-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Projektaufruf 2025/2026 "Sanierung kommunaler Sportstätten"
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 24 - Stabsstelle Beteiligungsmanagement
- Bearbeiter:
- Ralf Weber
- Beteiligt:
- 20 - Kämmerei
- Bericht erstattet:
- Geschäftsführer der HPS GmbH
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Haupt- und Finanzausschuss
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Vorberatung
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Erledigt
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Stadtrat
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Entscheidung
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11.12.2025
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Bereit
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Gesellschafterversammlung der HPS GmbH
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Entscheidung
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Beschlussvorschlag
Die Stadt Homburg nimmt zusammen mit der HPS GmbH am Projektaufruf 2025/2026 „Sanierung kommunaler Sportstätten“ teil. Saniert werden soll das Sportzentrum Homburg Erbach mit förderfähigen Gesamtkosten in Höhe von 10.666.666 €. Die Stadt Homburg übernimmt 10 % der förderfähigen Gesamtausgaben in Höhe von 1.066.667 €. Die Mittel sind für die Laufzeit der Maßnahme zu erbringen. Der Geschäftsführer der HPS GmbH wird ermächtigt, die Leistungsphase 3 und 4 zu beauftragen.
Sachverhalt
Der Deutsche Bundestag hat Mittel für ein neues Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ bereitgestellt. Damit unterstützt der Bund die Kommunen beim Abbau des bestehenden Sanierungsstaus bei kommunalen Sportstätten. Bis zu 8.000.000 € sollen pro Projekt bereitgestellt werden. Die Stadt Homburg nimmt an dem Projektaufruf mit der Sanierung des „Sportzentrum Erbach“ teil.
Bei Vorliegen einer Haushaltsnotlage fördert der Bund bis zu 75 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Dritte, wie die HPS GmbH, können in die Finanzierung einbezogen werden.
Der von der Kommune aufzubringende Eigenanteil beträgt jedoch in jedem Fall mindestens 10 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Der finanzielle Eigenanteil der Kommune ist für die Laufzeit der Maßnahme zu erbringen und durch Ratsbeschluss mit dem Zuwendungsantrag zu bestätigen.
Da sich das Sportzentrum Erbach im Eigentum der HPS GmbH befindet, soll die Stadt Homburg zusammen mit der HPS GmbH an dem Projektaufruf mit der Maximalförderung in Höhe von 8 Mio. € teilnehmen. Bei einer Förderung von 75 % ergeben sich dann zuwendungsfähige Gesamtausgaben in Höhe von 10.666.666 €. Der Eigenanteil der Stadt Homburg beträgt somit 1.066.667 €.
Der Anteil Dritter, also der HPS GmbH, beträgt 15 % der förderfähigen Gesamtkosten, somit insgesamt 1.599.999 €.
Dieser Finanzierungsanteil der HPS GmbH wurde bereits vom Stadtrat der Stadt Homburg im Wirtschaftsplan der Gesellschaft beschlossen. In Vorbereitung der Sanierungsplanung wurden die Planungen der Leistungsphase 1 und 2 abgeschlossen. Die Entwurfs- und die Genehmigungsplanung (Leistungsphase 3 und4) können beauftragt werden.
Das Interessenbekundungsverfahren läuft bis zum 15. Januar 2026.
